Meine Tätigkeit beim Run4Fun wurde ja unter anderem mit Freikarten für ein Football-Spiel von Berlin Thunder vergütet und das war heute fällig. Zusammen mit Julia, meiner Schwester und meinem Cousin sind wir ins Olympiastadion gefahren, um unser Team anzufeuern.

Beim Einlauf der Spieler entdeckte ich auch „meinen Kumpel“ Brian Simnjanovski. Ich mußte mich aber darauf konzentrieren, meine Anfeuerungs-Elemente aufzublasen. Im Gegensatz zum letzten Spiel war es diesmal nicht ein überdimensionierter Footballhelm, das wollte ich meinen Hintermännern und Hinterfrauen ersparen. Diesmal waren es zwei Stäbe die aneinandergeschlagen Lärm verursachen. Das Aufblasen dieser Unterstützungswaffen stellte sich als ziemlich große Herausforderung dar, aber pünktlich zum Spielbeginn waren sie einsatzfähig.

Das Wetter war recht feucht, aber unsere langjährige Football-Erfahrung und die damit verbundene wetterfeste Bekleidung schütze uns recht gut vor den widrigen Umständen. Julia holte sich zur Wärmung auch einen 2,50-Euro-Tee. Auch wenn es sich vom Preis her nach einer Teekanne anhört, handelte es sich aber nur um einen Becher. Aber das ging in Ordnung, denn gut gewärmt kann man sein Team besser anfeuern als steif gefroren.

Am Anfang hielt ich mich noch ziemlich zurück, da ich überzeugt war, die Jungs würden das auf dem Feld auch ohne meine Hilfe hinbekommen, aber je mehr sich das Spiel zum Ende neigte und die Null auf der Anzeigetafel bei Berlin Thunder nicht wich, die Punkte des gegnerischen Teams Rhein Fire jedoch scheinbar unbremsbar stiegen, hielt es mich nichts mehr auf dem Sitz und ich störte mit lauten Rufen und meinem Krachelement die Kommunikation des gegnerischen Angriffes. Der Krach den ich verursachte ist nur schwach durch meine Ohrenstöpsel (Apotheke im 4er-Pack 2,99 Euro) gedrungen. Julia, Yvonne und mehr als 10.000 weitere Zuschauer haben mit Trillerpfeifen ebenfalls ihr bestes gegeben.

Da das aber scheinbar nicht half, griffen Christian und ich am Ende des Spieles zu einem einfachen aber simplen Trick, wir holten die Winkelemnte der gegnerischen Mannschaft heraus und jubelten mit unserem NEUEN Team. Endstand nach 3 Stunden American Football war 0:22. Dazu noch eine kleine Hintergrundinfo: Berlin Thunder hatte seit bestehen (1999) erst ein einziges mal zu-Null verloren und das war in der 8 Woche ihrer ersten Saison ebenfalls gegen Rhein Fire.
Hier noch zwei Impressionen vom Olympiastadion (Bilder von der Seitenlinie gibt es ab April wieder):

Olympiastadion Spielfeld

Oben: Spielfeld im Olympiastadion

Olympistadion

Oben: 13.105 Stadionbesucher verfolgen das Spiel

René & Julia

Oben: Julia, ich und eines meiner aufblasbaren Winkelemente