Letzten Mittwoch habe ich den lange angekündigten Teil 2 von Fluch der Karibik gesehen. Natürlich habe ich ihn nicht irgendwie gesehen, sondern war mit meiner Freundin in Piratenkostümierung inklusive Augenklappe erschienen, was in Neukölln natürlich nicht weiter schlimm ist im Gegensatz zu dem, was da sonst so durch die Straßen läuft *hust* Lange Rede kurzer Sinn, diese Premierenvorstellung war zu dem eine ganz besondere, denn es wurden Teil 1 und 2 direkt hintereinander gezeigt.

Es folgt eine persönliche Kurzrezension(falls ihr den Film noch shauen wollt, lieber den Absatz überspringen 😉 ) :

Der Film beginnt mit der geplatzen Hochzeit von von Will-„Mein Papa war kein Pirat“-Turner und Elizabeth. Es droht ihre Hinrichtung, wegen der Missetaten ihres letzten Abenteuers, es sei denn Will schafft es einen gewissen Schatz ausfindig zu machen. Und wer könnte ihm da besser helfen als Capt. Jack (war das nicht mal so ne Gruppe in den 90ern???) Sparrow, dem er dann auch just über den Weg läuft… die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Der 2. Teil geht irgendwie seltsame Bahnen, zum einen kann man die „Bösewichte“ nicht wirklich ernst nehmen, zB wenn der „Oberbösige“ die Lippen schürzt und Blubbergeräusche macht. Ebenfalls fängt es an in der Beziehung von Elizabeth und ihrem fiancé zu bröckeln. Um es kurz zu machen, die Geschichte wird immer unlogischer (warum muss Wills Vater gerade als Klabautermann mit Algenwucherung an der Wange wieder in Erscheinung treten???) und zudem künstlich in die Länge gezogen durch nicht enden wollende Kampfszenen und Verfolgungsjagden. Nunja, gucken kann man den Film trotzdem, obgleich der erste gereicht hätte….

Letzten Donnerstag habe ich die Ausstellung „Berlin Tokyo – Tokyo Berlin/ Die Kunst zweier Städte“ in der Neuen Nationalgalerie besucht. Die Eintrittspreise sind mit 10 € bzw. 5 € ermäßigt (Gott sei Dank, dass ich aussehe wie 16 und die Knödel an der Kasse nie gucken ob der Schülerausweis gültig bzw. echt ist 😀 ) ganz human. Überrascht war ich von der mannigfaltigen Auswahl der Bilder, da ich mit ganz anderen Erwartungen zu der Ausstellung ging (ich hätte mehr Japan orientiert Kunst erwartet). Geizeigt wurde nämlich, auf einem Rundgang durch mehrere „Kapitel“ deutsch-japanischer Kunst, wie sich die verschiedenen Kunstströmungen in beiden Ländern und der deutsch-japanische künstlerische Dialog entwickelten. Hier und da sieht man mal ein paar Geishas scheu aus einem Ölbild lächeln, aber es ist hauptsächlich zeitgenössische Kunst, die hier gezeigt wird. Ich glaube meine Schwester hätte das mit „Die typische Ausstellung für den Arte-Kulturschrott-Zuschauer“ kommentiert *g* (na gut ich eigentlich auch 😛 aber ich gucke trotzdem gerne Arte 😀 ).

Yo, am Freitag habe ich dann Weihnachten gefeiert 😛 Wie passt nicht? Ein paar Monate zu früh? Nein, nein 😀 Dazu kam es nämlich so…. Eine Bekannte hat an Weihnachten immer Geburtstag (quasi jedes Jahr), weswegen sie ihren Geburtstag oder Weihnachten immer nur so halb feiert, deswegen dachten wir uns „Hey, feiern wir Weihnachten doch mal im Sommer :P“. Gefeiert wurde das Ganze bei einer Freundin (übrigens ne ganz lustige Geschichte… ich gerade durch das Gartentor raus, auf dem Weg zu besagter Freundin, ruft mir meine Mutter lauthals hinterher „Na dann Frohe Weihnachten, ne!?“ als gerade eine Nachbarin vorrübergeht und uns seltsam beäugt *g*). So saßen wir dann auch alle gesammelt auf dem Balkon meiner Freundin und tranken Weihnachtstee aus Weihnachtstassen in weihnachtlichem Ambiente. Naja die Moral von der Geschicht: Backe keine Plätzchen bei 36°C Außentemperatur nicht °_Ö!!!

Und damit beende ich den Beitrag 🙂 Bis dann!