Heute war er gekommen. Mein großer Kinoabend. Zur Auswahl standen zwei riesen Blockbuster. Zum einen der Film „Ab durch die Hecke“ und als Gegenspieler dazu „Das Haus am See„. Wie ihr schon am Betreff erkennen könnt, musste der Animationsfilm in der Vorrunde ausscheiden, wird aber nachgeholt.

Ich war mit einer Kollegin unterwegs und da wir noch genügend Zeit hatten, waren wir vorm Film noch bei dem Italiener am Potsdamer Platz. (Leute der FA92 kennen ihn, da wir dort nach dem Reichstagsbesuch eingekehrt) sind. Ich war wieder maßlos und bestelle eine Eisschokolade und einen „normalen“ Eisbecher. Das wäre ja noch nicht spannend. Das Spannende stand dann auf der Rechnung.

mit OHNE SAHNE

Ich kenne das nur aus den Parkhäusern, wo ich regelmäßig an den Schranken die „Pizza mit ohne Salami“ bestelle, aber dass dieses wirklich live auf Rechnungen steht, war dann doch witzig.

Jo, danach waren wir dann im Film. Zuerst saßen zwei Personen auf unseren Plätzen, obwohl sie eine Reihe weiter vorne sitzen sollten. Damit fing es an. Dann kam ein Pärchen, welches mir unterstellen wollte, ich sitze falsch. Daraufhin meinte ich, dass ich diesmal nicht Schuld sei. Er, also ihr Begleiter, meinte dann, er hätte heute die Schuld. Da es aber ein „Frauenfilm“ (das Kino war zu 70% mit Frauen gefüllt) war/ist, meinte ich nur, dass wir „Männer“ durch die Minderheit im Saal natürlich zusammenhalten müssen.

Damit hatte ich ja etwas losgerissen. Wir (er und ich) alberten dann den gesamten Film nur rum und „unsere“ Frauen solidarisierten sich auch gegen uns, was aber zum Glück noch harmlos war. Er meinte dann nur, dass ein Mann gerne auf der Couch schläft, weil es wie Camping sei. Darauf erinnerte ich mit ans BIWAK bei der Bundeswehr. – Schön war die Zeit. *träum* – Im großen und ganzen hatten wir dann zu viert richtig viel Spaß am Film.

Aja, Film. Da war ja was. Er war stellenweise ein „Gänsehautfilm“, wenn man solche Filme mag. Bei mir zeigte sich die Gänsehaut schon im Trailer im Internet. Auf jeden Fall finde ich den Film sehenswert und kann ihn gerne weiterempfehlen, auch wenn er stellenweise verwirrend und unglaubwürdig ist. Ich
dazu sagen, der gesamte Film ist nicht machbar.

Nach dem Film wollten wir uns dann noch nicht trennen und kehrten ins Eleven“ ein. – Wenn ich mich recht erinnere am Leipziger Platz. Auf dem Weg dahin fielen mir zwei sehr aktuelle Plakate auf, die ich auch gleich ablichtete:

1954, 1974, 1990, 2010

Respekt, wie schnell man sowas macht.

nur aufbewahren

Sicher, hätte nie für Deutschland witzige Werbung erwartet.

Das war dann mal wieder ein „kurzer“ Beitrag von mir und auch wieder mit Medien, die ich ja sonst so selten hinterlege.

Ich bitte Schreibfehler zu verzeihen, aber es ist spät und die Bar tut ihr Bestes.