Da möchte man seiner Mutter zum Geburtstag etwas Gutes tun… So habe ich ihr einen Gutschein für den Wechsel ihres Mobilfunkanbieters (Debitel Xtra Prepaid) zu einem Anbieter mit günstigeren Tarifen (easyMobile) geschenkt. Ich übernehme alle Kosten, so dass sie nichts davon merkt. Ich habe das auch nur gemacht, weil ich den selben Wechsel vom gleichen Anbieter erfolgreich durchgeführt habe.

Der Geburtstag war im Mai, heute haben wir fast Ende Juni. Da ich das wie gesagt schon einmal durchgespielt habe, konnte ich gleich das richtige Formular zum Kündigen verwenden. Man muss wissen, dass Debitel für Prepaidkunden keine formlose Kündigung akzeptiert, sondern nur ein bestimmtes Formular. Gleich mal ein Lob an easyMobile, denn diese haben mir dieses Formular herausgesucht und geschickt, so dass ich keine Arbeit hatte. Heute (19.06.2006) ist nun der Prepaid-Vertrag abgelaufen, die SIM-Karte ist tot und somit steht meine Mutter erstmal ohne Handy da.

Das Problem: Wir haben es schriftlich, dass die Handynummer zu heute im Netz deaktiviert wird. Die Portierungsanfrage des neuen Anbieter ist auch gestellt worden.

Aber: Debitel möchte gerne 25 Euro haben. Okay, das ist neu. Als ich vor nichtmal zwei Monaten gewechselt bin, gab es das noch nicht (ist wohl seit 9.6. so).

Das Witzige (aber eigentlich Traurige) and der Sache: Debitel möchte zwar Geld für die Rufnummernportierung erhalten, aber man fragt sich, wie sie Geschäfte machen?! Wer Geld möchte, sollte schonmal was sagen.

Kurios: Auf der Kündigungsbestätigung steht wörtlich „Etwaiges Restguthaben verfällt.“ Was macht der Kunde da? Na klar, er braucht alles auf, damit zur Abschaltung nix mehr drauf ist. Doch nun kommt Debitel und möchte 25 Euro vom Guthaben abziehen. Geht ja nicht. 1. Weil die Nummer ja nicht mehr existiert und zweitens, weil ja nix mehr drauf ist.

Ein wirklich höflicher Mitarbeiter vom neuen Anbieter easyMobile verriet mir, dass es bisher nicht so war und man ohne Kosten die Rufnummer von Debitel Xtra Prepaid mitnehmen konnte (habe ich ja auch so gemacht), weil Debitel ein technisches Problem hatte es abzurechnen. Somit bei Debitel angerufen. Erstmal die Hotline (12 Cent/Min.): Nur ein Computer, ich die Handynummer eingegeben, der Computer verweist mich an eine andere Hotline für 41 Cent/Min. Dort angerufen, nachdem mein Blutdruck schon erhebnlich gestiegen ist, erstmal einige Minuten in einer Warteschleife und immer wieder „Der nächste freie Mitarbeiter…“ wie immer.

Dann aber eine nette Dame, der ich das Problem geschildert habe. Leider ist sie heute aus dem Urlaub gekommen und kann noch nichts genaues sagen, aber sie bietet mir einen Rückruf an….

Stand: 19.06.2006, 23 Uhr: Bisher kein Rückruf…
Fortsetzung folgt…