Viele Leute spenden am Ende des Jahres Geld für gemeinnützige Vereine oder Organisationen, die helfen. Ich habe ja bereits im Jahr 2006 darüber berichtet, dass ich anders spende. 2006 habe ich für Weihnachten im Schuhkarton gespendet. Der Beitrag hierzu findet bis heute Anklang und neue Kommentare.

Seit 2007 spenden wir, indem wir FairTrade Artikel kaufen. Der Verein TransFair vergibt für die Artikel ein FairTrade-Siegel, die zu festgelegten fairen Bedingungen gehandelt wurden.

Durch den fairen Handel werden die Produzentinnen und Produzenten in den Enwicklungsländern unterstützt und soll ihnen so eine menschenwürdige Existenz aus eigener Kraft ermöglichen. Zum Beispiel decken die festgelegten Mindestpreise und Aufschläge die Produktionskosten und sichern das absolute Existenzminimum. Am meisten leiden die Arbeiter unter zu niedrigen Löhnen. Für Tee, Orangen und Bananen werden durch den fairen Handel die Pfückerinnen und Pflücker gefördert. Die Betriebe und Plantagen verpflichten sich zur Einhaltung der sozialen und ökologischen Mindeststandards.

Wer mehr über FairTrade erfahren möchte kann sich auf folgenden Webseiten schlau machen: www.transfair.org oder auch bei Wikipedia

Wir kaufen zum Beispiel unseren löslichen Kaffee und Cappucino von Mount Hagen. Kakao mit FairTrade-Siegel oder Honig (den allerdings oftmals auch direkt vom heimischen Imker).
Um FairTrade Artikel zu kaufen muss man nicht in einen EineWelt-Laden spazieren. Kaufland, Rewe und Lidl sind nur drei der vielen Unternehmen, die diese Artikel anbieten. Klar. 100g löslicher Kaffee kostet dann 3.29 Euro oder der Honig zwei Euro mehr als der billigste, dafür kauft man mit gutem Gewissen und tut etwas Gutes.

Hier mal ein paar Artikel, die man ohne weiteres im normalen täglichen Gebrauch fairTrade kaufen kann:

Ich finde das eine gute Sache, um sein Geld zu spenden und gutes zu tun. Übrigens kaufen wir des Öfteren auch beim kleinen Gemüsetürken um die Ecke oder auf dem Markt, obwohl es dort um einiges teurer ist als im Supermarkt, aber wir unterstützen so den Einzelhandel und den kleinen Bauern, der seine Ware anbietet und davon leben muss.