Es war kurz vor 8:00 Uhr Ortszeit als der A380 in Sydney aufsetzte. Früh am Morgen also und das ganze Team hatte nicht geschlafen aber noch einen anstrengenden Tag vor sich. Die meisten Beitragsplätze unserer Livesendung mussten wir mangels Vorbereitungszeit (Sendebeginn 15:00) mit ersten Eindrücken aus Sydney und natürlich den Erlebnissen im A380 füllen. So viel hatten wir noch kurz vor dem Abflug in Singapur in einem improvisierten Redaktionsmeeting abgeklärt.

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Redaktionssitzung im Terminal

Aufgrund meiner Müdigkeit erlebte ich die Shuttlefahrt zum Marriott-Hotel welches direkt an der Harbour Bridge lag sehr emotionslos obwohl die Stadt viel Sehen bietet und auffallend schön ist. Am ehesten noch zu vergleichen mit London, wo sich ebenfalls der moderne und viktorianische Baustil prima ergänzen. Überrascht war ich über das doch recht milde Klima. Beim Namen Sydney denkt man dank Ozonloch ja zwangsläufig an brütende Hitze und Sonnenbrand nach 2 Minuten, aber vielleicht lag es ja daran das auf der Südhalbkugel der Herbst angebrochen war. Es war jedenfalls sehr angenehm.

Nach dem Check-In im Hotel ging es direkt in die Fox-Studios im Entertainmentviertel wo wir für die kommenden 4 Sendungen in einem kleinen Fernsehstudio welches normalerweise für MTV-Produktionen blockiert ist untergebracht waren.

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Ausnahmsweise mal Radio im Fernsehstudio

Für mich persönlich bleibt nach einer knappen Woche auf dem fünften Kontinent vor allem Eines zurück: Freundlichkeit. Die Menschen in Sydney sind für deutsche Verhältnisse ungewohnt freundlich. Zuvorkommend und immer mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Irrt man orientierungslos durch die Innenstadt fragt man nicht nach dem Weg. Nein, es sind die Einheimischen die völlig von allein auf den mit Straßenkarte bewaffneten Touristen zustürzen! Unglaublich aber wahr.

Die 4 Sendetage an sich verliefen für mich eher unspektakulär. Frühstück, dann Taxifahrt ins Studio, Vorbereitung, Livesendung von 15-18 Uhr, Nachbereitung, Abendbrot und dann wieder das Ganze von vorn. Vor unserem Abflug hatte wir dann aber noch eine halben Tag frei (den einzigen auf der Reise). So konnte ich wenigstens noch die zwei architektonischen Highlights der Stadt, die Oper und die Harbour Bridge, persönlich begutachten.

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Die Sydney Harbour Bridge

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Kängurus gibt es in Sydney nur im Zoo

abo
Leider gehören die Ureinwohner zu den ärmsten Menschen Australiens

Und dann ging es schon wieder weiter, diesmal Richtung Hawaii mit Zwischenstopp und Übernachtung in Auckland auf Neuseeland. Der anstehende Flug wartete dabei mit einem ganz besonderen Geschenk auf uns! Aber dazu mehr in der nächsten Woche….