Wie wir auf Venezuela gekommen sind, weiß ich gar nicht genau, aber wir wollten nach Südamerika und waren noch unentschlossen, in welches Land. Und dann wurde es irgendwie Venezuela. Unser Urlaub ging vom 12.09. bis zum 13.10.2007.

Wo liegt Venezuela, was gibt es in dem Land zu sehen, was kann man sich unter Venezuela vorstellen und lohnt es sich überhaupt 4 Wochen seines Lebens dort zu verbringen ? Um euch darüber aufzuklären: hier ein kleiner Bericht in 4 Teilen.

Venezuela liegt an der Nordküste von Südamerika und im Osten von Kolumbien. 916.445 km² (Vergleich: BRD 357.092,90 km²) und 27.483.208 Einwohner (BRD = 82.400.996). Amtssprache ist Spanisch – aber mit Anfängerspanisch hat man es sehr schwer – dies kann ich aus Erfahrung sagen 😉

Karte komplett
Unsere Tour im Überblick

Unser Ziel war es wie immer viel vom Land zu sehen und uns trotzdem zu entspannen. Die ersten 5 Tage haben wir an der Küste verbracht, sind dann ins Orinoco Delta und von dort ins Landsinnere. Ein 24 Std. Busritt führte uns nach Westen nach Mérida und von dort wieder an die Küste – diesmal Westküste und von dort zurück nach Caracas, um mit Air France zurück nach Berlin zu fliegen.

Tour 1

Venezuela Tour 1

Mit einem 18-Sitzer ging es von Caracas gleich nach Carúpano. Einem kleinen Ort an der Ostküste. Hui – das erste Mal in einem so kleinen Flieger *bibber*. Aber nach anfänglichen Startschwierigkeiten und 90 min. Verspätung sind wir dann auch angekommen.

Ich denke von der Küste kann ich nicht viel verbal berichten. ich sollte euch ein paar Fotos zeigen und ihr macht euch euer eigenes Bild.

Flug, Hai und Kakao
18-Sitzer, kleiner Hai, Kakaofrüchte am Baum

Strand
Medina – der schönste Strand Venezuelas ! ?

Sonnenuntergang
Sonnenuntergang am Strand vor unserer Unterkunft

Die ersten 5 Tage verbrachten wir in der Posada Nena. Diese Unterkunft ist zu 100% zu empfehlen. Wir haben uns sehr willkommen gefühlt. Sehr sauber, sehr kompetent, sehr freundlich und einfach super. Wir habe ein paar Ausflüge gemacht. Zum schönsten Strand Venezuelas (obwohl das sehr subjektiv ist), zu einer Höhle, die von Alexander von Humboldt entdeckt wurde und zu einer Kakao-Hazienda.

Posadanena
Posada Nena (www.posadanena.de)

Die Höhle ist super interessant. 10 km lang, aber nur 1 km ist für Touristen erschlossen. Dort leben sogenannte Fettvögel, die nicht sehen können, die aber tierisch Krach machen. Wir sind durch die Höhle gestapft und das war sehr interessant.

Strand, Natur und Höhle
Strand „Playa Copey“, Natur, Maite in der Guacharo-Höhle

Am 18.9. sind wir dann los und wollten mit dem Bus zum Orinoco Delta fahren, wo wir unsere nächste Tour machen wollten. Leider ist es in Venezuela so, dass nichts so 100%ig sicher ist. Also normalerweise fährt der Bus 4x am morgen, nur ausgerechnet als wir fahren wollten, fuhr er nur 1x und das um 6 Uhr früh. Also haben wir spontan ein Sammeltaxi genommen und sind mit einer alten Mutti und einer jungen Frau zusammen in einem Taxi die 6 Std. zum Delta durchgefahren. Interessante Erfahrung.

Was wir alles im Delta erlebt haben und ob es im Orinoco Piranhas und Delphine gibt, das erfahrt ihr im nächsten Teil.