Hey meine lieben Freunde, ich habe euch nicht vergessen… es ist schon wieder eine Weile her, dass ihr was von mir gehört habt… Ich habe wieder so vieles erlebt und möchte es gerne mit euch teilen. Ich hatte beim 4. November aufgehört, jedoch kann ich mich gar nicht mehr so daran erinnern was passiert ist, deswegen fange ich hier einfach an…

Wie sagt man doch gleich: „Wenn man es vergessen hat, dann wird es wohl nicht so wichtig gewesen sein!“

11. November 2006

An diesem Tag sind wir gegen 7 Uhr morgens aufgebrochen und sind nach „Old Salam“ gefahren, um zum einen mit Emma ins Krankenhaus zu fahren und zum anderen, um Weihnachtsfotos mit Mitsch und seiner Schwester zu machen. Nach 2 Stunden Fahrt kamen wir im Krankenhaus an. Emmas Herz musste untersucht werden, glücklicherweise ist alles in Ordnung mir ihr. Wir fuhren weiter und holten Mitchs Mutter „Rubi“ ab, und fuhren in die Innenstadt von „Old Salam“. Old Salam war eine der ersten Städte in den USA und wurde von Deutschen gegründet. Wir besichteten Bäckereien sowie alte Kirchen. Nach dem Mittag machten wir eine Pause in Grandma Rubis Haus und trafen uns am Nachmittag mit Mitchs Schwester Michelle, ihrem Mann und ihrer Tochter Gabi in einem Fotografen. Wir verbrachten fast 3 Stunden dort…oh man! 😉 Aber es sind sehr schöne Bilder entstanden.

Kinderkrankenhaus in Old Salam
Kinderkrankenhaus in Old Salam

12. November 2006

An diesem Sonntag waren wir bei einem Kindergeburtstag eingeladen uns fuhren ins Kino um Santa Claus 3 anzuschauen (Hat mir leider nicht so gefallen, aber das wahrscheinlich, da ich den 2. Teil gar nicht gesehen hatte!)

13. November 2006

Nach der Schule fuhr ich mit Maria zum Arzt, wegen einem persönlichen Anliegen. Der Arzt hat meine Krankenversicherungskarte nicht so einfach angenommen und deswegen musste Maria $200 im Voraus erstmal bezahlen, damit der Doktor mich behandeln konnte. Ich verstehe das amerikanische Krankenverischerungssystem nicht so, aber was soll’s. Die meisten Amerikaner sind nicht mal richtig versichert, da die ärztliche Versorgung hier sehr teuer ist.

Da ich nicht das Schwimmtraining ausfallen lassen kann (würde sonst nicht an den Turnieren teilnehmen dürfen), fuhr Maria mich noch zum Schwimmtraining, welches im selben Ort stattfand.

Old Salam (USA)
Old Salam (USA)

14. November 2006

Eigentlich ist nichts Spannendes an diesem Tag passiert, außer wieder ein hartes Schwimmtraining. Wir erfuhren, dass wir jetzt mittwochs 2 Stunden, statt 1 Stunde haben und Freitag ebenfalls 2 Stunden, statt frei! ? Und außerdem jeden Tag sogar 15 min früher trainieren können. Das heißt, dass wir 8 Stunden Schwimmtraining haben jede Woche…oh man. Es ist sehr anstrengend, aber es macht ja Spaß! 😉

15. November 2006

An diesem Tag hatten wir „Early Release“, was wieder heißt, dass wir nur 1 Stunde jedes Schulfach haben und somit gegen 11:30h schon Schulschluss hatten. Gegen 12 Uhr Mittag wurden wir von Freundinnen abgeholt und fuhren mit ihnen in die Mall shoppen. Wir kamen gerade rechtzeitig zurück, zum Schwimmtraining. Da wir jetzt mittwochs 2 Stunden, statt nur einer haben, mussten wir schon 17 Uhr an der Turnhalle sein. Abends kamen wir dann total aufgeschwemmt zu Hause an.

16. November 2006

Nach der Schule ging es zum Schwimmtraining und ich war wieder gegen 21 Uhr zu Hause.

17. November 2006

An diesem Freitag wurden wir früher von der Schule entlassen, da wir unser erstes Schwimmturnier hatten. Das Turnier befand sich in einem Ort ca. 2 Stunden von Frankliton entfernt. Es fing 16:30 an und endete 20:30 Uhr. Unser Team hat recht gut abgeschnitten. Ich war 4. von 6. in 100 Yard Backstroke und 3. von 3. leider in 100 Yard Breststroke, da meine Kategorien hintereinander waren und außerdem muss ich auch sagen, dass manche von den anderen Schulen schon seit 4 Jahren Turniere schwimmen. Mitch hat uns dann abgeholt, damit wir nicht im Bus über 2 Stunden sitzen mussten und waren somit gegen 22 Uhr zu Hause. Todmüde und mit Muskelkater fiel ich ins Bett.

18. November 2006

Diesen Samstag ist im Laufe des Tages nichts all zu interessantes passiert. Gegen Abend wurden wir von einem Freund abgeholt und fuhren mit ihm zu einer Geburtstagsparty einer Freundin. Die Party war genau, wie die Partys in den amerikanischen Filmen präsentiert wurden, mit Ausnahme von Drogen oder Zigaretten. Ich bin so froh, dass man hier erst mit 18 rauchen darf, obwohl es doch viele gibt, die es heimlich tun. Jedenfalls hatten wir eine Menge Spaß und lernte viele neue Leute kennen

19. November 2006

An diesem Sonntag war eine sehr interessante Zeremonie in der Kirche. Ein Junge im Alter von 12 Jahren, „gab sein Wort zu Gott“, d.h. dass er mit dem Minister der Kirche in ein Becken mit Wasser gefüllt, steigen musste und vom Minister ins Wasser getaucht wurde. Zum Mittagessen führen wir, die komplette Familie in ein Restaurant.

Bis zum nächsten Bericht. Darin erfahrt ihr, wie Thanksgiving in Amerika gefeiert wird.
Eure Sarah