blog.juber.de

Einmal Blogger, immer Blogger...

 
 

Heidi – schielendes Opossum

Was mediale Aufmerksamkeit bewirken kann, hat man zuletzt vor allem bei Eisbär Knut gesehen. Nun ist Knut leider verstorben und nun dürfte sprichwörtlich der Rubel nicht mehr so rollen für den Berliner Zoo.

Aber es gibt noch weitere Tiere, die in den Medien für Aufmerksamkeit sorgen. So kennen wir alle die Krake Paul, die zur Fußball-WM 2010 immer die Spiele getippt hat. Leider ist Paul auch verstorben.

Aktuell erlebt der Leipziger Zoo einen wahren Besucheransturm, denn die Besucher wollen vor allem Heidi sehen. Heidi ist eine Beutelratte und gehört zur Gattung der Virginia-Opssums. Aber sie ist keine gewöhnliche Ratte, sondern hat zwei markante Merkmale, die sie zu einem echten Weltstar machen: Heidi hat hervorstehende Augen und sie schielt. Und so schaffte sie es schon auf diverse Titelseiten und bekam ihre eigenen Ausgaben in der Sendung “Elefant, Tiger und Co.” des MDR-Fernsehens.

Heidi - das schielende Opossum aus dem Leipziger Zoo
Heidi- das schielende Opossum aus dem Leipziger Zoo

Da meine Mutter unbedingt dieses Tier in der Plüschvariante zum Geburtstag haben wollte, suchte ich nach diesem Tier. Eigentlich bin ich ja gegen solche Merchandising-Artikel, aber dieses Mal machte ich eine Ausnahme.

Das Geschenk kam sehr gut an und wie ich erfahren habe wurde das Tier von vielen Gästen bewundert.

Der Preis liegt mit aktuell 30 Euro ganz schön hoch wie ich finde. Aber man darf nicht vergessen, dass dieser Artikel in liebevoller Handarbeit hergestellt wird.

Wer es nicht bis in den Leipziger Zoo schafft, kann sich ja mal wieder auf den Weg zum örtlichen Tierpark machen, das gibt es auch jede Menge Tiere, die sich über einen Besuch freuen würden… ;)


Jugendweihe 2011

Es ist wieder soweit: Nein, keine Angst, bis Weihnachten ist es noch ein wenig hin. Aber ein anderes Ereignis wirft seine Schatten voraus. Es ist Jugendweihe-Zeit. Und dieses Jahr darf auch ich wieder Gast bei einer Jugendweihe sein. Meine eigene Jugendweihe ist zwar schon zwei, drei Jährchen her *g*, aber ich kann mich noch genau erinnern. Ich war damals mit meinen Eltern und Großeltern im Friedrichstadtpalast Berlin bei einer Revue.

Fast schon traditionell gibt es in jedem Jahr auch die Jugendfeier, eine Veranstaltungsreihe, wo die Kinder zu Jugendlichen gemacht werden. Quasi eine Festveranstaltung zu diesem Anlass. Anschließend werden die meisten wohl mit ihren Familien, Freunden, Verwandten und Bekannten den Tag verbringen und ein wenig feiern. So auch ich. Ich bin eingeladen an der Jugendweihefeier eines Bekannten mitzuwirken. Ich darf nicht nur Gast sein, nein, ich werde den Tag wieder in Form eines Videoprojektes für die Ewigkeit festhalten und ihm so eine hoffentlich schöne Erinnerung an diesen Tag bereiten.

Jugendweihe 2011 in Berlin
Passend zur Jugendweihe: Das Wörterbuch der Jugendsprache und Jugend Riegel zum Naschen

Dennoch soll die Geste zählen und so habe ich mir Gedanken gemacht, was man zur Jugendweihe schenkt. Das Problem haben sicher viele Gäste einer Jugendweihe. Ich sag jetzt einfach mal, dass ich echt kreativ war. Denn ich überreiche dem jungen Mann ein “Wörterbuch der Jugendsprache”. Ist doch klar, man muss sich doch untereinander verständigen können. An etwas Süßes habe ich auch gedacht: Aber leider gibt es im Supermarkt nur “Kinder Riegel” und da habe ich spontan einfach mal “Jugend Riegel” draus gemacht. Eine schöne Karte zur Jugendweihe darf auch nicht fehlen.

Also Kinder – oder ab jetzt Jugendliche – genießt den Tag eurer Jugendweihe und denkt daran: Erwachsen seid ihr noch oft genug…


Lange Nacht der Wissenschaften (28.05.11)

An diesem Wochenende fand wieder die Lange Nacht der Wissenschaften statt. Ich war noch nie bei dieser Veranstaltung, die zur Serie der “Langen Nächte” gehört. Doch da ein Bekannter heute einen Auftritt im Rahmen dieser Veranstaltung hatte, nutze ich die Chance und war dabei.

Breakdance, Center of Dance, Lange Nacht der WIssenschaften, Berlin, 28.05.2011 - 1
Lange Nacht der Wissenschaften, 28.05.2011 in Berlin und Potsdam

“Die Klügste Nacht des Jahres” fand von 17 bis 1 Uhr statt und diverse Einrichtungen in Berlin und Potsdam machten mit. So auch die Technische Universität Berlin (TUB), wo wir uns den Bereich des Kindercampus anschauten. Denn mein Bekannter trat mit seinen Tanzfreunden des “Center of Dance” auf und so sahen wir einige Darbietungen im Breakdance.

Zuvor lauschten wir noch einer Veranstaltung zum Thema “Chemisches Zaubern”, bei der Schüler aus der 5. Klasse des Romain-Rolland-Gymnasiums uns die Faszination Chemie näher brachten. Gut, Chemie habe ich gehasst und als erstes abgewählt, als man das durfte. Aber das nur nebenbei. Und so erfuhren wir, welche Besonderheiten beispielsweise der Saft von Rotkohl hat. Er dienst nämlich als pH-Indikator. Was das genau ist, kann man bei Wikipedia nachlesen. Nach anfänglicher Mühseligkeit kam der Vortrag der Lehrerin immer besser in Fahrt und so endete die Präsentation mit einen großen Knall, naja, eben ein wenig Chemie. Für die Zuschauer, überwiegend natürlich jüngeres Publikum, eine sehr interessante Darbietung.

Breakdance, Center of Dance, Lange Nacht der WIssenschaften, Berlin, 28.05.2011 - 2
Körperbeherrschung und Taktgefühl sind das A und O beim Breakdance

Aber dann kam die Truppe des “Center of Dance”, das ihren Sitz in der Schönhauser Allee 36 in Berlin hat (nahe Kulturbrauerei). Los ging es mit dem Tanzlehrer und einer Truppe jüngerer Mädels mit Tanzschritten zu Ushers “DJ got us falling in love”. Ein schöner Auftakt. Danach folgte eine bunt gemischte Truppe mit ein paar Breakdanceschritten im Wechsel und ein 5er Team zeigte sein Können. Nun ging es in wahrer Breakdance-Manier weiter: Jeweils ein Tänzer zeigte, was er drauf hat und wurde dabei von den anderen angefeuert, bekam so quasi seinen Beat vorgegeben. Und so zeigten die (teilweise sehr) jungen Talente ihr Können. Die wahren Bezeichnungen der Breakdance-Schritte und Style habe ich aber leider nicht im Kopf. Mein Bekannter übte die Schritte noch auf dem Weg zur Veranstaltung, so etwas wie “chair” oder “slide”. Ein paar Beispiele: Handstand, mit nur einer Hand in einem Hut den Boden berührend und den ganzen Körper drehen oder wie wäre es mit mehreren Drehungen des ganzen Körper, wenn man nur mit dem Kopf und einen Hut Kontakt zum Boden hat? Sehr beeindruckend!

Nach diesem Auftritt ging es weiter mit etwas größeren Mädels samt Tanzlehrer, die dem Publikum mit Dj Shinya’s “Maniac” ordentlich einheizten und so der etwa 20-minütigen Tanzshow ein schönes Finale gönnten.

Der Abend war sehr unterhaltsam. Ist doch immer wieder schön zu sehen, wie talentiert so manch junges Wesen auf diesem Planeten ist. Und wer weiß, jeder fängt mal klein an und vielleicht wird man den ein oder anderen bald auf einer größeren Bühne wiedersehen.

Breakdance, Center of Dance, Lange Nacht der WIssenschaften, Berlin, 28.05.2011 - 3
Respekt für diesen Move!

Ich habe an diesem Abend für mich auch zwei Dinge entdeckt: Ich kann nun sagen, dass ich die TU von innen gesehen habe und ich war bei der Klügsten Nacht – der langen Nach der Wissenschaften 2011 dabei.

Mehr Infos zur Langen Nacht: langenachtderwissenschaften.de
Mehr Infos zum “Center of Dance”: centerofdance.net


Sozialwahl 2011? Was ist das denn?

Vor einigen Wochen flatterten bei mir zwei Briefe zum Thema Sozialwahl in den Briefkasten. Sozialwahl? Was ist das denn?

Wie alle bei der Deutsche Rentenversicherung versicherten und zahlenden Mitglieder habe ich die große Ehre, bei der diesjährigen Sozialwahl mitzuwirken. Meine Stimme zählt! Somit habe ich Einfluss darauf, wer in den nächsten sechs Jahren wichtige Entscheidungen trifft. Achso klar…

Sozialwahl 2011 - 1

Und so bettelt auch meine Krankenkasse um meine Stimme. Aber schon der erste Satz des Schreibens der BARMER GEK verursachte einen kleinen Lachanfall: “Geben Sie gerne Geld aus, ohne zu bestimmen, was Sie dafür erhalten? Wenn ja, brauchen Sie nicht weiter zu lesen. […]” Eigentlich hätte der zweite Satz auch heißen können: “Willkommen im deutschen Gesundheitswesen!” Ihr merkt schon, das ganze Thema gehe ich mit viel Ironie an. Wo soll man sein Kreuz setzen? Bei einer politischen Wahl kennt man ja wenigstens die meisten Parteien und Politiker, aber bei der Sozialwahl ist das anders. Ich muss – pardon, ich darf – genau zwei Kreuze machen – und zwar jeweils eines auf dem Stimmzettel für “die Wahl zum Verwaltugsrat der BARMER GEK im Jahr 2011″ (9 Möglichkeiten) und einmal auf dem Stimmzettel für “die Wahl zur Verteterverwammlung 2011″ (14 Möglichkeiten).

Beim Durchlesen der Stimmzettel fällt mir gleich ein Problem auf: Wo ist der Unterschied zwischen “BARMER GEK-GEMEINSCHAFT gewerkschaftsunabhängige Interessensvertetung für Mitfglieder, Versicherte, Patienten und Rentner seit 1958 – e.V.” und “BARMER GEK-Versichertenvereinigung – Vereinigung von Versicherten und Rentmer/-innen der BARMER GEK e.V.”. Das ist mir zuviel, das ist mir zu anstrengend…

Sozialwahl 2011 - 2

Alles in Allem muss die ganze Wahl richtig viel Geld kosten. Vor langer Zeit gab es schon Flyer zur Sozialwahl, jetzt die Briefe von der Rentenversicherung und der Krankenkasse. Dazu kann der Wahlumschlag zu dieser Briefwahl unentgeltlich zurück gesendet werden. Bei zig Millionen Versicherten kann man sich mal die Kosten ausrechnen, was diese Wahl verschlingt. Wer zahlt das eigentlich? Nur gut, dass ich fleißig  Krankenkassen- und Rentenversicherungsbeiträge Monat für Monat zahle…

Der Vollständigkeit halber noch der Hinweis: Bis zum 1. Juni muss Deine Stimme abgegeben sein.


Nie mehr 2. Liga!

Es ist etwas gaaaanz Schlimmes passiert: An diesem Wochenende fand der letzte Spieltag in der Bundesliga und der 2. Liga statt. D.h. also, dass man sich für die nächsten Wochenenden eine neue Beschäftigung suchen muss. Bis auf die Relegationsspiele (viel Erfolg für Dynamo Dresden!) und das aus meiner Sicht eher langweilige Pokalfinale (mit guten Chancen für Duisburg) war es das erst einmal mit Fußball.

Hertha BSC im Olympiastadion - Nie mehr 2. Liga! (1)

Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Hertha BSC hat den “Unfall 2. Liga” schnellstmöglich repariert und spielt ab der nächsten Saison wieder in der 1. Liga. Nie mehr 2. Liga also! Gar nicht zweitklassig waren die Fans in dieser Saison! Und so habe auch ich mit von der erstklassigen Kulisse anstecken lassen und habe einige Spiele mit vielen Freunden direkt im Stadion verfolgt. So zum Beispiel im Rahmen des Supertickets für Sport in Berlin und auch ein echtes Highlightspiel: Ich war einer von 70 000 Zuschauern am 3. April gegen den SC Paderborn, der mit 2:0 locker nach Hause geschickt wurde.

Hertha BSC im Olympiastadion - Nie mehr 2. Liga! (2)

Und am letzten Spieltag wurde das ganze noch getoppt: Gegen den Mitaufsteiger in die Bundesliga – dem FC Augsburg – gab es noch einmal eine Fußball-Party vor sage und schreibe 77.116 Zuschauern – natürlich ausverkauft!

Schaut euch den Blick im Stadion einmal an und genießt es…
Viel Erfolg in der Bundesliga und auf ein Wiedersehen im Oberhaus gegen Dortmund, Bayern und Co.!

Übrigens: Wie das Tippspiel zur Bundesliga vom Blog ausgegangen ist, erfahrt ihr in Kürze.


Live bei den Füchsen – 24:20 gegen Gummersbach

(Berlin, 29.03.2011) Im letzten Spiel des aktuellen Supertickets für Sport in Berlin ging es zum Handball: Das Spiel Füchse Berlin gegen VfL Gummersbach stand auf dem Programm.

So ging es nach Feierabend zur Max-Schmeling-Halle. Das Spiel wurde live im TV übertragen und begann deshalb erst um 20:15 Uhr. Ich bin eigentlich kein wirklicher Fan von Handabll. Aber das Spiel war eine gute Werbung für diese Sportart. Kein Sport für Weicheier, es ging hart zur Sache. Großartige Paraden der beiden Torhüter, umstrittene Schiedsrichter-Entscheidungen und sogar zwei Rote Karten gab es zu sehen.

Der Blick auf das Spielfeld war gut, wir haben alles gesehen. Für Stimmung sorgten die Trommler, der Hallensprecher versuchte auch ab und an die Fans aufzumuntern. Einzig der Sound ließ zu wünschen übrig. Der kam nur zentral aus mehreren Boxen direkt über der Mitte des Spielfelds. Das war zu wenig. Aber das Spiel entschädigte dafür. Wie immer haben die Zuschauer auch ihre Applaus-Verstärker genutzt.

Handball: Füchse - Gummersbach

Es dauerte sogar ganze fünf Minuten, ehe das erste Tor fiel. Nach einem deutlichen Vorsprung in der zweiten Halbzeit für die Füchse, musste der Fuchsbau nochmal zittern, denn Gummersbach holte auf. Am Ende reichte es aber nicht, das Spiel ging 24:20 für die Füchse aus.

Der Abend war entspannt und kurzweilig. Einem erneuten Besuch eines Handballspiels steht damit nichts im Wege.

Das war es dann also: 6 Spiele mit 5 Siegen und einem Remis haben wir gesehen. Das alles für nur 35 Euro. Ein Ticket, was sich mehr als gelohnt hat. Das Ticket wird es sicher auch in einer Neuauflage geben. Das Ticket hat keinen Haken, die Plätze waren in alles Spielen super. Sehr zu empfehlen. Und echte Glücksbringer waren wir auf jeden Fall. Bis zum nächsten Spiel der Berliner Mannschaften…


Live beim SCC Berlin – 3:1 Sieg gegen Friedrichshafen

(Berlin, 26.03.2011) Beim vorletzten Spiel des Supertickets für Sport in Berlin ging es zum SCC Berlin. Es wurde Volleyball der Männer gespielt. Frauen-Volleyball wäre sicher viel schöner gewesen. Nein, Scherz beiseite, das Spiel der Männer ging quasi in die Volleyball-Geschichte ein.

Zu dem Spiel selber konnte ich aufgrund von Urlaub zu diesem Zeitpunkt nicht gehen. Meine Vertretung und meine Kollegen waren aber auf jeden Fall von dem Spiel begeistert. In der Max-Schmeling-Halle ging es gegen den Topverein VfB Friedrichshafen. Und Berlin gewann nach 97 Minuten Spielzeit mit 3:1 (27:25 / 25:20 / 14:25 / 25:21). Zu dem Spiel selber habe ich leider keine weiteren Informationen. Aber der Vollständigkeit halber sollte es hier erwähnt sein.

Volleyball: SCC Berlin - Friedrichshafen

Das Bemerkenswerte an diesem Spiel war die Zuschauerzahl: Es gab einen Zuschauerrekord! 8045 Fans waren zu Gast in der Max-Schmeling-Halle. Ein neuer Rekord in der Volleyball-Bundesliga. Mehr zu diesem Spiel findet ihr auf der offiziellen Seite der Volleyball-Bundesliga: Hier klicken.

Aktuell stehen sich beide Mannschaften wieder gegenüber: Im Finale der Volleyball-Playoffs um die deutsche Meisterschaft spielt der SCC Berlin erneut gegen Fiedrichshafen. Also Daumen drücken, dass nach den Eisbären im Eishockey eine weitere Berliner Mannschaft einen Titel holt.

Wie das letzte Spiel im Superticket verlief, erfahrt ihr in den nächsten Tagen an dieser Stelle.


Müllhalde Alexanderplatz

Am Sonntag, 03.04. war Halbmarathon in Berlin und es waren mehr als 28.000 Läufer am Start. Keine Ahnung, wieviel Tausend Zuschauer dabei waren.

Am Start waren mehrere Nationen, Deutschland, Kenia, Russland, Italien und noch mehr.

Start war am Kino International, U Schillingstraße, also fast am Alexanderplatz. Wir waren beim Start dabei, haben unseren Freund angefeuert und sind dann gemütlich zum Alexanderplatz gelaufen, um einen Kaffee zu trinken.

Hinter dem Fernsehturm wollten wir uns auf eine der vielen Bänke setzen, um unsere Kaffee bei 21 Grad und Sonnenschein zu genießen. Ich konnte gar nicht aufhören mit dem Kopf zu schütteln, als ich den Müll auf dem Platz gesehen habe.

Ich frage mich, warum muss ein Platz so vermüllt sein ? Und dann auch noch an einem Tag, wo 10tausende Menschen um diesen Platz herum zum Halbmarathon geladen sind ?

Was ist eure Meinung, gibt es Lösungen für so ein Chaos ? Mehr Mülleimer oder Aufforderung an die BSR, die schon um 5 anfangen sollte zu räumen (wenigstens vor Großereignissen) ???

Ich bin jedenfalls sehr enttäuscht, dass unser Touristen-Berlin so einen Müllplatz an einem so touristischen Ort hat.

alex1
Ein bisschen klein, aber wenn man z.B. in die Beete rechts schaut, das kann doch nicht sein

alex4
Wie wärs mit mehr oder größeren Mülleimern ???

alex3
Diese Parkbänke laden doch zum Verweilen und entspannen ein

alex2
Die beste touristische Aussicht auf das Rote Rathaus


Benefizkonzert für Japan am 8.4.2011 in Berlin

Normalerweise lade ich jedes Jahr zum Hauptkonzert des Orchesters Berliner Musikfreunde im März ein. Dieses Jahr habe ich ein besonderes Interesse viele Menschen zu unserem Konzert einzuladen.

Unser Hauptkonzert fand am 13.3.2011 im Kammermusiksaal der Philharmonie statt. Das war nur 2 Tage nach dem verheerenden Tsunami in Japan. Unsere Dirigentin ist Japanerin und viele Musiker aus Japan unterstützen uns regelmäßig zum Konzert. Ein Kontrabassist reist jedes Jahr aus Japan an, um unser Hauptkonzert mitzuspielen. So war er auch in diesem Jahr am 11. März in Deutschland und ist so der Naturkatastrophe entkommen.

Zu Beginn unserer Hauptprobe am 12.3. standen alle Musiker auf und nahmen an der Schweigeminute teil. Zu Beginn des Konzertes standen ca. 1200 Leute in der Philharmonie auf und beteiligten sich an der Schweigeminute. Es war noch NIE so still im Kammermusiksaal, obwohl so viele Leute da waren.

Es war sehr bewegend.

Um als Orchester unsere Anteilnahme zu zeigen, geben wir am 08.04.2011 um 19:30 Uhr in der Heilig Kreuz Kirche in Kreuzberg (U Hallesches Tor) ein Benefizkonzert. Der Eintritt ist frei. Die Spenden gehen komplett dem Japanischen Roten Kreuz zu, die jedes Geld benötigen, um den Überlebenden der Katastrophe zu helfen.

konzert

Wenn man jemanden kennt, der direkt involviert ist, dann verfolgt man solch eine Katastrophe noch stärker und mit mehr Emotionen.

Kommt alle zahlreich zum Konzert und bringt Leute mit und wenn ihr nicht könnt, dann sagt allen Bescheid…..


Chinapfanne statt Knöllchen

Man kann schon von einer Tradition sprechen – denn mindestens einmal pro Woche zieht es meine Kollegen und mich zum Chinamann. Wie immer heißt es dann “Eine M2 mit Flühlingslollen, einmal die 24 und eine Chinapfanne mit Nudeln”.

Neulich gab es dabei eine etwas ungewöhnliche Begegnung, denn auf einmal betraten drei Polizisten das Lokal. Aber keine Panik – die zwei Herren und eine Dame wollten lediglich was zu Essen haben.

Chinamann und Polizei
Für die Chinapfanne in der Pause darf die Polizeit ruhig mal das absolute Halteverbot mißachten

Als wir dann fertig waren und zurück zum Büro liefen fiel uns der Polizeiwagen auf – im absoluten Halteverbot und ohne Fahrer am Steuer. Das war auf jeden Fall ein Foto wert. Verkehrsregeln gelten eben nicht immer auch für die Polizei – auch nicht mit ausgeschaltetem Blaulicht. Die Fahrer der beiden PKW dahinter hatten auch Glück und sind nochmal ohne Strafe davon gekommen.

Etwas Ähnliches ist uns bei einer Sportveranstaltung in der Max-Schmeling-Halle passiert. Das Ordnungsamt schrieb fleißig Knöllchen und der Wagen vom Ordnungsamt stand ebenfalls im absoluten Halteverbot.

Also dann “Allzeit Gute Fahrt”…



  • Zitat des Tages:  (Peter F. Drucker, US-Managerlegende)