Auch heute habe ich wieder eine Frage zum autogenen Training an Bernd Franzen vom Imalltagleben-Blog.

Wie oft und wie lange in der Woche sollte man sich Zeit für autogenes Training nehmen?

Faustregel mag sein: Jede Woche eine neue Übung. Diese dann wirklich üben. Es gibt Kursteilnehmer, die nur im Kurs üben. Oft berichten die dann am Ende eines Kurses über einen Erfolg. Der ist aber nur winzig im Vergleich zu dem, was man schafft, wenn man regelmäßig übt.

Das ist so als lerne man beim Schreibenlernen zwar die Buchstaben, aber setzt sie nie zusammen. Mit ein wenig Glück und Talent schafft man es es dann vielleicht irgendwann mal die Schlagzeile der Boulevardzeitschriten zu entziffern oder ein Wort in Druckbuchstaben zu malen. Das ist schon mal nicht schlecht, aber eben auch nicht wirklich gut. Ein längerer Text wird sich einem aber nie erschließen und flüssig schreiben wird man so nie lernen.

Die tägliche Übung sollte vielleicht 5 bis 10 Minuten dauern. Das ist nicht viel und man kann das unterbringen, wenn man wirklich will. Ein Raucher vielleicht durch den Verzicht einer Zigarette auf dem Balkon oder im Büro verzichtet man auf einen Gang zu Kaffemaschine und macht stattdessen eine kleine Übung. Meine Zeit ist z.B. nach dem Frühstück und bevor ich den Rechner anschmeiße.