Nachdem es hier in den letzten Wochen ja recht sportlich zugeht und heute auch noch mein “sportlicher Freitag” ist werde ich mich auch mal dem Thema annehmen.

Genau wie Axel, gehöre ich zu denen die Sport aktiv erleben (d.h. nicht im Stadion oder vorm Fernseher). Viermal die Woche sorge ich mit körperlicher Ertüchtigung dafür, dass ich halbwegs die Figur behalte die ich habe, mich aus eigener Muskelkraft bewegen kann und an der Seitenlinie beim American Football nicht aussehe, als hätte ich mich verlaufen. Mein Anspruch ist es auf keinen Fall, in Terminator die Hauptrolle zu übernehmen, oder Gouverneur in Amerika zu werden. – Gut, haben wir das geklärt und sind möglichweise jetzt auf einer Wellenlänge ;-)

Punkt 1: Sport ist Mord

Da das Sprichwort “Sport ist Mord” wirklich stimmt, muss man bei der Wahl des Trainingsprogrammes schon gezielt auswählen. Dann wird man auch feststellen, dass Sport nicht zwangsläufig wehtun muss. Ich hatte Glück mir ein Trainingsprogramm im Internet zusammenstellen zu lassen, leider kostet dieser Service jetzt monatlich 10 Euro. Wo wir schon beim nächsten Punkt wären.

Punkt 2: Fitness ist teuer

Auch das ist eine schlechte Ausrede. Der Monatsbeitrag bei McFit kostet z.B. nur 16 Euro im Monat. Es hat 24 Stunden am Tag geöffnet und man kann sich auch dort einen Trainingsplan zusammenstellen lassen. Man kann aber auch für 0 Euro im Monat trainieren, denn teures Equipment ist nicht immer nötig. Die entsprechenden Übungen kann man sich z.B. auf der Webseite von McFit zusammensuchen. Wichtig ist immer auch den Antagonist zu trainieren, sonst hat man nach 10 Jahren Training eine komische Körperhaltung.

Punkt 3: Fehlende Zeit

Na das ist ja mal ein Argument … aber warum finden wir die Zeit zum Essen und zum Trinken? – Ganz einfach, weil wir es als lebensnotwendig ansehen. Oder weil wir nie damit begonnen haben Zeit für Sport einzuplanen und so nicht wissen können, dass es gar nicht so aufwendig ist. Ich habe auch eine Familie um die ich mich kümmern muss und vieles andere um die Ohren, aber zwei Stunden in der Woche ist es mir für mich wert. Darüber sollte man mal nachdenken – oder man läßt es bleiben.

Punkt 4: Ich bin schon matt genug

Axel hat mir erzählt, dass er nach seinen Runden die er regelmäßig zieht immer abgekämpft ist. Ich glaube nicht, dass er damit meint, dass er sich schlecht fühlt. Er konnte mir auch bestätigen, dass es irgendwo eine innere Befriedigung ist. Ich fühle mich immer richtig gut nach dem Sport und wenn ich es zeitlich mal nicht auf die Reihe bekomme, fehlt mir etwas.

Noch eine gute Nachricht an alle, die sich jetzt aufraffen und es probieren wollen: Wenn Du es 21 mal gemacht hast, dann sollte es zur Gewohnheit geworden und die Hürde namens “innerer Schweinehund” überwunden sein.

So, wenn ich jetzt genausoviele Leute zum Freizeitsport bewegen konnte, wie Peter mit seinem Beitrag in die Krankenhäuser dieser Welt bekommen hat, dann freu ich mich ;-)