Neulich war es wieder einmal notwendig, dass ich ein Paket direkt von der Post abholen musste. Der DHL-Fahrer hatte es nicht geschafft, das Paket bei einem Nachbarn abzugeben. Die Chance bei 40 Mietern im Haus sollte doch recht groß sein, dass ein Nachbar da ist. Das Problem ist ja immer, dass die Benachrichtigungskarte nicht am gleichen Tag im Briefkasten liegt, wenn der Paketmann nicht ins Haus kommt.

Dank moderner Kommunikation kann man aber heutzutage den Verlauf der meisten Sendungen im Internet verfolgen. So weiß man immer, wo das Paket gerade ist und ob es vielleicht schon zu Hause angekommen ist. Und so „trackte“ ich den Status meines Pakets und stellte fest, dass es zur nächsten Postfiliale gebracht wird, da es nicht zugestellt werden konnte. Mit Personalausweis ist das kein Problem, wenn man keine Beanchrichtigungskarte hat.

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Jetzt bei der Post oder doch nicht? Bestätigung der Sendungsausgabe

Doch was mich wunderte, habt ihr bereits in der Überschrift gelesen: Neuerdings (ich weiß nicht genau, wie lange schon), bekommt man bei der Paketausgabe eine Bestätigung ausgehändigt, die man sogar noch unterschreiben muss. Ich war total irritiert, weil ich die Dame am Schalter noch darauf aufmerksam machte, dass ich den Beleg doch unterschrieben habe. Warum soll ich meinen eigenen Beleg unterschreiben? Das macht doch keine Sinn oder? Und so nahm ich den Beleg mit nach Hause.

Je mehr ich drüber nachdenke, umso mehr glaube ich, dass der Dame entweder ein Fehler unterlaufen ist, was ja mal passieren kann. So wäre ich vielleicht der Besitzer eines Abholbelegs für ein Paket, was es eigentlich nicht gibt. Oder es ist wirklich so, dass man nun auch die Abholung eines Pakets am Schalter quittiert bekommt. Doch wozu, wenn man das Paket eh schon in der Hand hält??? Ich bin irritert…