Derzeit teste ich intensiv das Fujitsu-Notebook Amilo Pi3660 und sobald ich damit fertig bin, habt Ihr die Möglichkeit das Gerät zu gewinnen. Details dazu erhaltet Ihr zu gegebenen Zeitpunkt hier im Blog. Damit Ihr aber auch wisst, ob es sich lohnt dieses 18-Zoll-Notebook zu gewinnen, hier meine ersten Testergebnisse.

Wie in diesem Artikel bereits angekündigt, steht mir derzeit das Fujitsu-Notebook Amilo Pi3660 zum Testen zur Verfügung. Heute möchte ich auf einzelne Komponenten des Laptops im “Übergrößen-Format” eingehen.

Riesig. Der 18,4-Zoll-Bildschirm

Der für ein Notebook riesige Bildschirm ist natürlich ausschlaggebend für die Gesamtgröße des Notebooks. 18,4 Zoll entsprechen einer Bildschirmdiagonale von 46 Zentimetern. Daraus ergibt sich eine Breite von über 43 cm und eine Tiefe von 29 cm. Das Gerät spielt mit diesen Maßen in einer völlig anderen Liga als ein herkömmliches Notebook und stellt den krassen Gegensatz zu einem Netbook da.

Fujitsu Amilo vs. EeePC
Amilo Pi3660 im Größenvergleich mit dem eeePC

Für mich ist diese Eigenschaft der absolute Pluspunkt an dem Gerät. Als Ersatz für einen Desktop-Rechner hat das Amilo Pi3660 mit diesem Bildschirm sehr gute Karten!

Flink. Die Tastatur

Da ich fast ausschließlich am Mac arbeite, bin ich flache Tasten mit kurzen Anschlägen gewöhnt und bevorzuge diese auch. Ich habe das Gefühl, dass höhere Tippgeschwindigkeiten zu erreichen sind und gerade langes Tippen nicht so ermüdend ist. Das Fujitsu-Notebook hat auch die für ein Notebook üblichen flachen Tasten und das Tippen geht im wahrsten Sinne des Wortes einfach von der Hand.

Tastatur des Amilo Pi3660
Tastatur mit Nummernblock und Touchpad

Das große “Schmankerl” ist der zusätzliche Nummernblock, auf den man bei einem herkömmlichen Laptop normalerweise verzichten muss. Das Gehäuse bietet aber nicht nur viel Platz für die Tastatur, sondern auch für eine großzügige Handauflagefläche.

Verrutscht. Das Touchpad

Ich bin nicht so der Freund von Touchpads, aber in der Not frisst der Teufel Fliegen. Einzigstes und vor allem großes Problem ist jedoch, dass das Touchbad nicht in der Mitte des Gerätes ist, sondern in der Mitte der Tastatur. Bei mir führt das oft dazu, dass ich mit dem Finger in dem Bereich des Touchpads bin, der für das Scrollen zuständig ist. – Mit einer Maus läßt sich das aber gut umgehen und versehntliches Maus-Verrücken mit dem Handballen zu vermeiden, läßt sich das Touchpad mit einer Tastenkombination abschalten.

Edel. Das Design

Nicht nur die Verzierungen auf dem Laptop, sondern auch die glänzende Oberfläche des Gerätes, lassen das Amilo Pi3660 edel erscheinen. Der große Nachteil dieser glatten Oberfläche ist jedoch, dass Fingerabdrücke und Schmierflecken auf der Oberfläche fast unvermidlich sind. Gerade auf dem schwarzen Deckel des Notebooks sieht das nicht schön aus. – Ein Putztuch als Beigabe wäre da praktisch gewesen, aber da muss man wohl zum eigenen Tuch greifen.

Verziertes Amilo Pi3660

Angenehm. Das Betriebssystem

Das Notebook läuft mit Windows 7. Ich als Apple-Benutzer war auf einiges gefasst, aber meine Befürchtungen bestätigten sich nicht und ich fand ein problemlos laufendes Betriebssystem vor, das an manchen Stellen zwar immer noch überflüssige und manchmal unverständliche Fragen stellt, aber in der Benutzung bisher völlig problemlos ist. Der Rechner startet sehr schnell, schneller als ich es von meinem WindowsXP-Laptop gewöhnt bin. Ich sehe übrigens keinen großen Unterschied zu Windows Vista, was aber auch daran liegt, dass ich nur gelegentlich vor einem Rechner mit Vista gesessen habe.

win7

Die erstmalige Einrichtung war zwar mit über einer Stunde sehr langwierig, lief aber ohne großes Zutun relativ selbständig ab.

Eingeschränkt. Die Mobilität

Große Schwierigkeiten hatte ich, als ich das Notebook mit ins Büro nehmen wollte. Ich fand keine Tasche die groß genug war und mußte schliesslich zu einer Art Koffertasche greifen. Mit 3,3kg ist das Gerät nun nicht so schwer und innerhalb eines Ortes läßt es sich auch gut von einer zur anderen Stelle tragen. Auch das Arbeiten auf dem Schoß ist möglich.

Vielfältig. Die Anschlüsse

Das Gerät hat zwar nur zwei USB-Anschlüsse, aber das sollte reichen, wenn nicht kann man sie mit einem USB-Hub erweitern. Kopfhörer- und Mikrofoneingang sind an der Vorderseite des Notebooks, was ich als sehr sinnvoll empfinde, genauso wie den dort befindlichen SD-Karten-Eingang. Außerdem gibt es noch die folgenden Anschlüsse: HDMI, e-SATA, LAN, VGA.

Nennenswert. Weitere Funktionen

Sehr interessant finde ich die Möglichkeit den Lüfter zu drosseln, um diese Geräuschquelle ein wenig zu kontrollieren. Ich muss aber dazu sagen, dass ich diese Funktion noch nie benötigt habe, da das Notebook so schon sehr leise ist – auch wenn man spät abends arbeitet.

Außerdem hat das Amilo Pi3660 ein Blue-ray-Laufwerk. Auch das habe ich bisher noch nicht ausprobiert, aber ich werde mir sicher mal eine Blue-ray ausleihen, um zu sehen, wie gestochen scharf so eine Blue-ray nun wirklich ist. Als Ersatz für eine herkömmliche Video-Lösung mit Fernsehgerät sehe ich das Notebook jedoch nicht, denn auch mit 18,4 Zoll ist dieses Gerät für mich kein Fernsehersatz. – Für HD-Videos auf Youtube sieht es jedoch wieder ganz anders aus.

Das dieses Notebook eine Webcam und WLAN integriert hat, braucht sicher nicht erwähnt werden, denn es sollte mittlerweile Standard sein. Hinzu kommt noch Bluetooth.

Positiv. Das Fazit

Alles in allem hat mich das Notebook von Fujitsu positiv überrascht. Ich kann mir gut vorstellen auch weiterhin mit einem solchen Laptop zu arbeiten und sobald mein derzeitiges Notebook ausgedient hat, steht das Amilo Pi3660 definitiv ganz oben als Nachfolger auf meiner Liste. Mit unter 800 Euro liegt dieses Notebook sogar im unterem Preissegment bei Geräten dieser Größe.