Via Youtube bin ich auf das V-Beat „Air Drum“ aufmerksam geworden. Bei diesem Gadget handelt es sich um eine Mischung aus Instrument und Spielzeug – genau für solche Dinge bin ich total empfänglich 😉

Air Drum

Wie der Name schon sagt ist es ein Luftschlagzeug, das tatsächlich nur aus den Drumsticks und zwei „Pedalen“ besteht und mit denen man in der Luft schlägt und je nach Schlagwinkel das entsprechende Element eines Schlagzeuges ein Geräusch von sich gibt.

V-Beat Air Drum
Luftschlagzeug

Angeschlossen sind die Drumsticks und „Pedalen“ mit jeweils einen Kabel an einem Kasten, der mit 4 Batterien (AA) betrieben wird. An diesem Kasten nimmt man auch die folgenden Einstellungen vor:

  • Spielmodus (Freispiel / Fill)
  • eine von 3 Melodien als Begleitung
  • eines der 4 Schlagzeugtypen

An das „Air Drum“ können Kopfhörer oder die Stereo-Anlage, sowie ein MP3-Player, den man den mit dem Schlagzeug begleiten kann, angeschlossen werden.

V-Beat Air Drum
„Herz“ des V-Beat Air Drums

Wie funktioniert das aber nun mit dem Schlagen auf die verschiedenen Elemente des Schlagzeuges? – Es erfordert ein klein wenig Übung wirklich so zu schlagen, dass man das entsprechende Geräusch aus dem „Instrument“ holt:

  • rechte Hand oben = Hi-Hat
  • rechte Hand unten = Low Tom
  • rechte Hand zur Seite = Ride-Becken
  • linke Hand oben = High Tom
  • linke Hand unten = Snare Drum
  • linke Hand zur Seite = Crash-Becken
  • linker Fuß = Öffnen und Schließen des Hi-Hats
  • rechter Fuß = Bass Drum

Hat man das erstmal raus, geht es daran das entsprechende Rhythmus-Gefühl zu entwickeln, um mit der der linken Hand in einem anderen Takt zu schlagen als mit der rechten und den Fuß dazu auch noch in einem widerum anderen Takt.

Dazu gibt es aber einige hilfreiche Tutorials bei Youtube und Schlagzeugnoten sind auch leicht im Internet zu fnden und zu lesen.

V-Beat Air Drum (Close Up)
Sticks und Pedale des „Luftschlagzeugs“

Wer das Air Drum nun gern mal im Einsatz hören möchte, dem empfehle ich die 65. Ausgabe unseres Podcast, dort hatten wir das Air Drum kurz vorgestellt. Ich habe das Gerät übrigens im Dezember 2008 bei Weltbild für 30 Euro erstanden.

Fazit: Wer sich kein richtiges Schlagzeug leisten kann, wem der nötige Platz für ein echtes Schlagzeug in der Wohnung fehlt, wer seinen Nachbarn den Lärm ersparen möchte oder wer einfach nur eine portable Lösung sucht, ein wenig an seinem Rhythmus-Gefühl zu arbeiten, der kommt an dieser Lösung wohl nicht vorbei 😉