
3 Feb 2008
Bereits in der Vergangenheit hatten wir von einer Möglichkeit berichtet mit Hilfe von DLAN-Adaptern das Kabelchaos beim Anschluss des Computers ans DSL-Netz zu vermeiden. Da die Thematik damals nur angeschnitten wurde und das Interesse recht groß zu sein scheint, hier nochmal ein näherer Blick auf die Vernetzung über das Stromnetz.
Um also zukünftig über das Stromnetz vernetzt in das Internet zu gehen benötigt man Folgendes:
Und nun muss das Ganze angeschlossen werden, aber auch das ist überhaupt kein Problem und erfordert nicht allzu viel Hardware-Kenntnis:
Es besteht auch die Möglichkeit die Netzwerkadapter über USB an den Rechner anzuschliessen. Hat man mehrere Rechner in seinem Netzwerk, kann man einzelne Adapter nachkaufen.
Eigentlich war es das schon und innerhalb weniger Sekunden kann man mit dem Computer im Internet surfen. Manchmal dauert es ein wenig länger, bis die beiden DLAN-Adapter sich im Stromnetz gegenseitig gefunden haben.
Nun ist es möglich mit dem Computer bzw. Laptop an jede andere Steckdose in der Wohnung zu gehen und von dort im Internet zu surfen. Das ganze funktioniert nur in einem abgeschlossenen Stromkreis, wie man ihn normalerweise in Wohnungen vorfindet.
Ok, man könnte meinen, dass seit WLAN diese Variante völlig überflüssig ist, aber Hausbesitzer, die vielleicht im Keller und unterm Dach Internet verfügbar haben wollen ist es sicherlich eine gute Alternative – wobei ich noch keine Erfahrung vorweisen kann, wie sich die Internetverbindung bei solchen Entfernungen verhält. In einer Wohnung ist es auf jeden Fall völlig unproblematisch.
dLAN-Starterkit 14 MBit/s |
dLAN-Starterkit 85 MBit/s |
dLAN-Netzwerkadapter 14 MBit/s |
DLAN als WLAN-Alternative?
Ein Kommentar
Es gibt ein Trackback / Pingback (Verweise auf diesen Beitrag)
DSL übers Stromnetz - blog.juber.de Am 4. Februar 2008 um 06:38 Uhr
[...] Weitere Informationen zum DLAN-Netzadapter gibt es hier: DLAN als WLAN-Alternative? [...]
Es sollte erwähnt werden, dass Powerline, also Datentransfer über das Stromnetz, teilweise störende Strahlung emittiert. Eigentlich logisch, da Stromleitungen nicht geschirmt sind wie man es z.B. von Netzwerkkabeln gewohnt ist. Besonders betroffen von den Störungen soll der Kurzwellenbereich und der Amateurfunk sein, der auf diesen Frequenzen sendet. Wie lange die zuständigen Behörden da noch tatenlos zuschauen, bleibt abzuwarten. Mehr Informationen in Folge 6 des CC2-Videopodcasts: http://www.cczwei.de/index.php?id=tvissuearchive&tvissueid=7
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