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© timetoreset.com (Comic-Verkäufer aus Simpsons mit kubunto-Logo)

Wie ihr bereits von mir wisst, möchte ich gerne aus meiner Hardware so viel wie möglich rauskizzeln. Ich habe mir bereits vor einiger Zeit das OpenSuse 10.2 x64 (ehemals SuSE genannt) auf eine meiner Festplatten installiert. So weit, so gut: OpenSuse kann ich auch weiter empfehlen, wenn man aber das System selber konfigurieren möchte ist das etwas schwierig. In OpenSuse wird alles über das Yast Tool konfiguriert und verwaltet.

Das heißt für den Benutzer: nur gucken, nicht anfassen!

Also habe ich mich nach Alternativen umgesehen und bin bei Ubuntu mit KDE Oberfläche (kubuntu genannt) hängen geblieben. Die aktuelle Version ist die 7.04 und wird Feisty Fawn genannt. Die Version für amd64 Systeme (x86 mit 64bit-Erweiterung, also die „üblichen“ 64bit-Prozessoren von AMD und Intel) lade ich mir schnell als CD-Version runter. Die CD startet mit einem Live-System, aus dem man die Installation startet (sehr benutzerfreundlich). Damit ich in den Genuss der vollen Grafikauflösung komme, musste ich nach der Installation noch den Nvidia Grafikkartentreiber installieren.

Jetzt folgten noch folgende Programme: beschleuniges OpenOffice, YaKuake (einblendbare, stylische Terminal-Konsole) und Amarok mit mp3 Support. Leider gibt es auch unter Linux Schwierigkeiten mit 64 Bit Systemen: es gibt kein Adobe Flash Plugin (z.B. für youtube.com) für Firefox. Aber die Linux User wissen sich zu helfen 😉 . Weil die Ansicht im Firefox durch die verwendeten Linux-Schriftarten etwas gewöhnungsbedürftig ist, habe ich mir noch die Windows-Standardschriftarten installiert.

firefox_2_schriftart
Die Firefox Schriftart-Einstellung unter Windows.

Zum Schluss fehlte mir noch mein Chat Client Pidgin, damit ich wieder mit meinen Freunden texten kann. Damit ich nicht ganz auf mein Windows (vielleicht auch mal Microsoft Vista) verzichten muss, habe ich mir noch das kostenlose Virtualbox (zur Virtualisierung von anderen Betriebssystemen) eingerichtet. Meine E-Mail verschicke ich über Open-Xchange (aber dazu später mehr: hier im Blog!).

P.S. Hat der „Comic-Verkäufer“ auch einen richtigen Namen?