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"Bären-Mama" Christa liebt alle 600 Teddys
BERLIN - Fast 80 000 Karten mit Autogrammen, Leuchttürmen und Pferden hat
Christa Junge (47) seit ihrer Kindheit zusammengesammelt - und sich vor sechs Jahren
doch auf etwas anderes spezialisiert - Teddys.
Aus Plüsch oder Stoff, auf Rollen, mit Knopf-, Holz-, Blech oder Glasaugen, brummend
oder stumm - 600 Teddys machen die Wohnung von Familie Junge in Berlin-Biesdorf zu einem
einzigartigen "Bärenzwinger".
Darin besonders gehätschelt - die Veteranen. Wie der mit etwa 90 Jahren älteste Teddy
oder der schwarze Bär von 1930, "ein sehr seltenes Exemplar", sagt Christa Junge. Sie ist
überzeugt: "In jedem von uns steckt die Liebe zum Teddybär, ist er doch in der Kindheit
unser Tröster, Zuhörer und auch Beschützer".
So auch "Max", der Christa Junge seit dem Tag ihrer Geburt begleitet. Und jetzt auch
mit auf Reisen nach Rheinzabern (Pfalz) geht, wo die "Bärenmutti" etwa 300 Teddys in
einer Sonderausstellung präsentieren wird. "Es macht mir Spaß, andere Menschen teilhaben
zu lassen an meiner Freude."
Die hat auch Sohn Stefan (22) erfasst. Zwar hat der Informatik-Azubi sein Zimmer
zur "teddyfreien Zone" erklärt, aber am Montag stellt er für seine Mutter eine Seite
ins Internet ( http://www.juber.de ).
Aus: Berliner Kurier
Datum: 13.10.2001
Autorin: Marion Klemp
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