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Der Teddybär -
Ein Begleiter fürs Leben
Meist bekommt man ihn als kleines Kind geschenkt und er kann noch so "abgeliebt" sein,
er würde uns fehlen, wenn er nicht mehr da wäre. Er ist Trostspender, ein Menschenfreund,
verständiger Gefährte, immer da, wenn die Eltern keine Zeit zum Zuhören haben.
Kinder lieben ihn, denn er ist ein geduldiger und unempfindlicher Spielkamerad.
Wenn es ihm zuviel wird, läßt er ein lautes Brummen hören. Verliert er mal ein Auge oder
einen Arm, sind diese schnell wieder angenäht oder der Bärendoktor muss ihn heilen.
Mit zunehmendem Alter wird das Verhältnis zum Teddybär immer zwiespältiger. Er wird nicht
mehr so sehr beachtet, wie es sein sollte. Oftmals wird er auch im Schrank versteckt, oder
die Eltern werfen ihn einfach weg. Das ist das Schlimmste, was einem Kind passieren kann!
Es gibt viele Bücher, Filme, Gedichte, Lieder und Erzählungen über Teddybären. Seit Mitte
der Neunziger Jahre ist ein Teddyfieber ausgebrochen. Der Teddy war plötzlich "in aller Munde"
und aktueller als je zuvor. Fast in jedem Haushalt ist er zu finden. Und auf den Flohmärkten
kann man, wenn man großes Glück hat, noch einen alten Bären erwerben.
Im März 1986 wurde in Berlin das erste Teddy-Museum der Welt eröffnet. Damals noch unter dem
Namen Florentine C. Wagner. Es befand sich in der ersten Etage des bekannten Ku'dam-Karrees.
Nach der Wende wurde ein neues Zuhause für diese Bären gesucht, was sich als sehr schwierig erwies
und auch eine Museumspause mußte eingelegt werden. Durch Heirat ist das Museum nun mit dem
Namen Florentine C. Bredow verbunden. Das Teddy-Museum befand sich um die Jahrtausendwende wieder
am Kurfüstendam 147 in Berlin-Charlottenburg. Doch mittlerweile - da die Stadt Berlin kein Interesse
gezeigt hat - befindet es sich in Hof.
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