Friedrich II. befahl den Bau von 2 einheitlichen Kuppeltürmen, die von C. v. Gontard entworfen wurden.
Doch noch während des Baus stürzte der Gontardsche Turm am 28.7.1781 an der Neuen Deutschen Kirche ein. Beim Neuaufbau
unter der Leitung von Georg Christian Unger wurde er leicht verändert. Den plastischen Schmuck und die Kuppelfiguren entwarf B. Rhode. Der dem Turmbau weichende Friedhof der
Französischen Gemeinde wurde in die Chausseestr. verlagert.
Nachdem die zwei Kirchen abgerissen wurden, baute man sie 1881/82 neu auf. Hermann von der Hude und Julius Hennecke
behielten den ursprünglichen Grundriß der Neuen Deutschen Kirche bei und verliehen ihr reiche neubarocke Formen. In der Gruft
befanden sich die Grabstätten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorffs und des Malers Antoine Pesne.